| Topographie | |
| Forschung | |
| Struktur | |
| Herrenhaus | |
| Villenbad | |
| Wohntrakt | |
| Werkstätten/Herdstellen | |
| Innenhof/Wasserbecken | |
| Pars rustica | |
| Keltische Vergangenheit | |
| Zusammenfassung |
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Keltische Vorgängerbauten Im Verlauf der Ausgrabungen in der Villa von Borg kamen immer wieder keltische Funde zum Vorschein, die die Vermutung einer ununterbrochenen Besiedlung des Platzes von der Spätlatènezeit in die römische Kaiserzeit nahe legten. Allerdings ließen sich die Funde zunächst nicht mit konkreten vorrömischen Siedlungsspuren in Verbindung bringen. Als Folge des Beschlusses, die Villa von Borg wieder zu rekonstruieren aufzubauen, wurden erstmals bei einer Villenanlage dieser Größenordnung die römischen Baureste weitgehend abgetragen und der Untergrund vollständig untersucht.
Die vermutete Siedlungskontinuität von der vorrömischen in die römische Zeit kann daher als gesichert gelten. Das erstaunlich zähe Festhalten am angestammten Platz, der für die Errichtung von Steinbauten eher ungünstig war sowie die eindeutige Bezugnahme der späteren Architektur auf die frühen Baubefunde legen zudem die Annahme einer Besitzkontinuität nahe. Möglicherweise handelte es sich bei diesen Gebäuden um den althergebrachten Sitz einheimischer Kelten, etwa einer treverischen Adelsfamilie, die sich schon sehr früh mit der römischen Besatzungsmacht arrangiert hat, infolgedessen ihren Besitz und ihren Einfluss behalten konnte und es innerhalb von etwa 3 bis 4 Generationen zu immensem Reichtum brachte.
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